Wanderwoche vom 1. - 8. September 2019 in Bodenmais (Bayerischer Wald)

(Bei allen Begriffen in roter Farbe ist ein Link gesetzt, so dass hier weitere Infos zur Unterkunft bzw. Wanderung erlangt werden können.)

 Hotel "Rothbacher Hof"
Hotel "Rothbacher Hof"

 

Bodenmais (3.400 Einwohner) - die Perle des Bayerischen Waldes liegt inmitten von herrlichen Hochwäldern am Südhang des Großen Arbers. Eine wunderschöne Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein.

24 Wanderfreunde haben sich zu unserer Wanderwoche in 2019 angemeldet, damit ist das vorhandene Zimmerkontingent erschöpft.

Als Unterkunft wurde das Wanderhotel "Rothbacher Hof"

gewählt.

Gebucht wurden für alle Teilnehmer, die ein Doppelzimmer haben möchten, die Zimmer-Kategorie  "Silberberg" mit Halbpension (Arrangement Wanderschuh).

Voraussichtlich fahren wir mit 2 Kleinbussen und 4 PKW;

die Fahrstrecke beträgt 525 km.

 

Organisation und Führung der Wanderungen:

Frank Schuboth



Wandervorschläge

 

Panorama-Rundweg um Bodenmais

Der Einstieg zum Panorama-Rundweg kann an verschiedenen Stellen im Ort erfolgen.

Viele Sitzgelegenheiten, laden immer wieder zum verweilen ein.

Variante: Ab dem Rißlochweg oder der Rechenstraße gibt es eine Genussvariante mit herrlichem Blick über den Ort. Dazu führt ein steiler Anstieg zum Ortsteil Scherau.

 

Einkehrmöglichkeiten:

Hotel Böhmhof, JOSKA Glasparadies, Hotel Mooshof, Ofenstüberl.

 

Markierung:      Weißes Schild mit der Sonne darin

Anforderung:    Leicht

Strecke:              10,8 km

Dauer:                 3 Std.

Höhenmeter:    ↓↑ 292 Hm

 


 

Flusswanderung

von Bayerisch Eisenstein nach Zwiesel

Ausgangspunkt der Wanderung ist der idyllische Wanderpark im Herzen von Bayerisch Eisenstein. Man überquert den Fluss Großer Regen über eine Brücke und biegt gleich darauf vor der ArberLandHalle links ab.

Der Weg führt an einem Wehr vorbei, entlang eines offenen Kanals. Zahlreiche Forellen haben hier ihr Zuhause und können ungestört beobachtet werden. Am Ende des Kanals folgt man einem kurzen Schotterweg bergab zur Straße und überquert erneut den Großen Regen über eine Brücke.

Gleich danach geht es wieder nach rechts, entlang eines schmalen, unmittelbar neben dem Flussbett verlaufenden Pfades durch den Wald.

Bei der Abzweigung Arberhütte wechselt man erneut die Flussseite, indem man die dortige Brücke überquert und durch herrlichen Mischwald bis Seebachschleife und Regenhütte weiter wandert.

Im weiteren Verlauf beeindruckt die Wanderung durch reizvolle Auenwälder und herrliche Ausblicke.

In Höhe Ludwigsthal lohnt ein zusätzlicher Abstecher ins nahe gelegene Nationalparkzentrum Falkenstein, während der Weg weiter durch meterhohe Sumpfgräser und Farne an einem Fällrechen, einem Überbleibsel aus der Zeit der Holztrift im Bayerischen Wald, vorbei führt.

Kurz darauf passiert man eine eindrucksvolle Eisenbahnbrücke und erreicht das Wanderziel Zwiesel über den Ortsteil Fürhaupten. Der Bahnhof der Glasstadt ist jetzt nur noch wenige Gehminuten entfernt.

Der Ausgangspunkt dieser Wanderung, Bayerisch Eisenstein, kann nun wieder bequem mit der Waldbahn erreicht werden. 

 

 

Anforderung:    Mittel

Strecke:              16,7 km

Dauer:                 4 Std. 40 Min.

Höhenmeter:   ↑ 138 Hm      ↓ 161 Hm


 

Silbersteig  -  Themenwanderweg

Der Startpunkt dieser Wanderung " Auf den Spuren der Bergleute", die sich mit der Geschichte von Bodenmais und dem Bergbau beschäftigt, liegt am Alten Rathaus.

Zur Einstimmung auf die Tour lohnt sich ein Rundgang durch die Ausstellung im Ersten Stock des Alten Rathaus.

Die Bergknappen- und Zwieselerstraße abwärts, den Schildern Silbersteig folgen (dieses Schild begleitet uns auf der gesamten Wanderung).

Am Dreifaltigkeitsplatz befindet sich die erste von insgesamt 9 Schautafeln, die an verschiedenen Stellen dieser Tour Informationen vermitteln. Der weitere Weg führt die Silberbergstraße aufwärts, vorbei an der Talstation der Silberberg-Bahn und der Barbarakapelle zur Ausgrabungsstätte "Vitriolölhütte". Dort können die Fragmente der Gebäude besichtigt werden. Ein steiler Anstieg führt zur Schönebene, dann weiter aufwärts Richtung Silberberggipfel, kurz vor dem Gipfel, weist das Silbersteig Schild nach links (die 150 m zum Gipfel sollte man sich nicht entgehen lassen) nach 100 m sofort wieder rechts abwärts zur Übertageabbaustätte "Gottesgab". Einer imposanten Ausgrabung am Berg. Ein schmaler Steig bringt die Wanderer dann zur Mittelstation und dem historischen Besucherbergwerk.

Die Bergmannschänke mit seiner herrlichen Panoramaterrasse lädt zur Einkehr ein, bevor der Rückweg nach Bodenmais angetreten wird. Erst abwärts zur Talstation, abwärts entlang der Barbarastraße und auf dem schmalen Steig der oberhalb der Arberseestraße verläuft zurück nach Bodenmais.

Fazit: Geschichtsträchtige Wanderung mit schönen Ausblicken.

 

Markierung:      Ausgeschildert "Silbersteig"

Anforderung:    Mittel

Strecke:               11,3 km

Dauer:                  3,5 Std.

Höhenmeter       399 Hm

Mögliche Einkehr: Bergmannschänke


 

Vom Arberseehaus zum Großen Arber

Unsere Wanderung startet am östlichen Ufer des Großen Arbersees - am viel besuchten Arberseehaus. Wenige Meter oberhalb der Gaststätte, am Kurven-Scheitelpunkt

der Zufahrtsstraße, beginnt unser Aufstieg.

Wir wandern zunächst relativ flach in den Wald hinein. Der geschotterte Weg führt parallel zum Nordufer des

Arbersees - entfernt sich im Verlauf aber vom Wasser.

Nach einer ausgeprägten Rechtskurve steilt sich die Route etwas auf.

Weiter oben quert eine Forststraße. Gerade darüber hinweg und über einen Steig anschließen. Grobe Steine und freigelegte Wurzeln bilden un den Untergrund - gute Wanderschuhe sind hier die richtige Wahl der Mittel.

Der schmale Pfad führt in konstanter Neigung bergan. Abermals unterbricht eine querende Wirtschaftsstraße unsere Wanderung. Geradeaus darüber hinweg, empor zur Brennesfichte - einem 250 Jahre alten Baum. Hier driftet unser Weg nach links ab und erreicht nach einer Rechtskurve eine kleine Lichtung.

Etwas nach oben laufen, dann nach rechts in einem schmalen Pfad einfädeln. Mehrere Felsen flankieren nun unseren Aufstieg - ein Zeichen das der Gipfel nicht mehr fern ist.

Der schnurgerade Steig endet an einer Waldschneise. Dort queren wir etwas hinaus, vollziehen eine Kehre hoch zu einem Lifthäuschen und wandern hinüber zu den Gastronomiebetrieben und der Bergstation der Seilbahn. Von hier führt linker Hand ein deutlicher Weg in zwei Schleifen hoch zum Arber-Gipfelplateau.

Nach Rückkehr zum Arbersee ist noch eine Runde um den See lohnenswert:  1,7 km, 45 Minuten.

 

Markierung:      Gut ausgeschildert und markiert

Anforderung:    Anstrengend

Strecke:               9,3 km

Dauer:                  4 Std.

Höhenmeter:        524 Hm

Mögliche Einkehr: Eisensteiner Hüttte (am Gipfel), Arberseehütte (am See)


 

Mittagsplatzl über Rißlochwasserfälle   

Bevor am Ende der Forststraße der Wanderweg beginnt, kann man linker Hand einen Blick auf die mittlerweile verfallene Rißlochschanze werfen.

Nun beginnt der interessante Teil der Wanderung. Links den steilen, steinigen Steig an den Kaskaden des Rißbachs aufwärts. Auf halben Weg, am Fuß einer der höchsten Kaskaden, liegt das Rechensöldenwehr. Hier wird auf einer kleinen Holzbrücke der Rißbach überquert und der Aufstieg auf der anderen Seite des Rißbachs fortgeführt. Am Ende des Anstiegs kurz bergab und den Schwellbach auf einer kleinen Holzbrücke überqueren. Nun links aufwärts weiterwandern. Immer der grünen 2 folgend, dabei die Arberhochstraße und den Diensthüttenweg überqueren, bis zum Reiserbrückerl. Ein markanter Steinquader, an dem eine Bank zum Verweilen einlädt, kennzeichnet den Platz. Jetzt rechts der Markierung grün 2b folgen.

Die Auerhahnstraße kreuzen und noch einige 100 m bergauf weiterwandern. Am Ende des Anstiegs rechts, der roten 1 folgen. Nach einem kurzen, flachen Abschnitt wartet der kurze steile Anstieg zum Mittagsplatzl. Einem der schönsten Plätze im Arbergebiet, der einen tiefen Blick zu dem unten liegenden Arbersee und einen weiten Blick in den Böhmerwald gewährt.

Ein kurzer Anstieg, dann abwärts zur Auerhahnstraße. Ab hier durchgänig der Markierung grün 1 bis Bodenmais folgen.

Nach der Durchquerung des Hochzell-Schachten verläuft der Weg nur noch bergab nach Bodenmais, vorbei am Startplatz der Gleitschirmflieger, von dem aus sich ein Blick aus der Vogelperspektive über Bodenmais bietet.

Der letzte spektakuläre Aussichtspunkt, ab hier verläuft der Weg durch teils dichten Bergmischwald bis Bodenmais. Fazit: viele Naturhighlights in unberührter Natur!

 

Markierung:      2, 2b, 1 grün, 1 rot

Anforderung:    Anstrengend

Strecke:               12,5 km

Dauer:                  5 Std. 

Höhenmeter:         661 Hm 

Rucksackverpflegung 


 

Von der Reißbrücke zum kleinen Arbersee

Der Wanderparkplatz Reißbrücke der von Lohberg heraufführenden Arberseestraße ist unser Startpunkt zu dieser Wanderung.

Vom Parkplatz führt der autofreie Transportweg im Wald bergwärts.

Schon bald überquert der Weg den Seebach und strebt im Osthang des Tals der Quelle zu. Genau betrachtet, hat der Seebach in diesem Gebiet Dutzende kleiner Quellen: Überall rieseln die Quellbäche durch die Hänge und vereinigen sich im Talgrund zum Seebach.

Von der Linkskurve mit der Mooshütten-Verzweigung  ist es nicht mehr weit bis zum Ziel: Der Wald öffnet sich und vor uns liegt der Kleine Arbersee  in all seiner Schönheit, hufeisenförmig umkesselt von steil aufstrebenden Felswänden.

Wir folgen dem Uferrundweg im Uhrzeigersinn am Fuß der Seewände rund um den See. 

Botanische Kostbarkeiten im Naturschutzgebiet des Kleinen Arbersees sind der Blaue Eisenhut, dessen Teile ungeachtet der Schönheit der Arznei- und Zierpflanze alle hochgiftig sind, und das Gefleckte Knabenkraut, eine Orchideenart. Der Rundwanderweg um den etwa 9 ha großen See führt zur Gaststätte Seehütte am Ostufer.  Vom Seehäusl geht es auf dem Seerundweg weiter und auf demselben Waldweg wie beim Hinweg zurück zur Mooshütten-Verzweigung. Dort zeigen die Schilder rechts hinauf zum Berghotel Mooshütte.

Die Mooshütte ist ein gut besuchter Ausflugsgasthof auf halbem Weg zwischen Kleinem Arbersee und Brennes. Hier bietet sich oben am Waldsaum eine wundervolle Aussicht.  Von der Mooshütte führt der Weg aufwärts Richtung Brennes und erreicht in einem weiteren Quellgebiet des Weißen Regens eine Wanderwegekreuzung.

Hier kreuzt der vom Brennes-Sattel herabführende Wanderweg und führt links hinab Richtung Lohberg.

Anfangs führt er durch ein Gebiet mit derartig vielen Quellästen, dass man schon fast von einem anmoorigen Feuchtgebiet sprechen kann. Im Hang des Fuchsriegels senkt sich der Wanderweg im Wald talwärts und schwingt weiter unten rechts in den kleinen Lohberger Ortsteil Ebensäge. Nun ist es nicht mehr weit und wir sind zurück im Tal des Seebachsund am Ausgangspunkt Reißbrücke.

 

Markierung:      Ausgeschildert

Anforderung:    Leicht

Strecke:               9,5 km

Dauer:                  3 Std.

Höhenmeter        282 Hm 

Mögliche Einkehr:  Seehütte, Mooshütte


Wolfgangkapelle (Böbrach)

 

Den Wirtschaftsweg 6 rot abwärts und kurz nach der Unterführung links zum Waldrand.

Durch Laubmischwald führt der Weg sanft ansteigend aufwärts, bis der Weg wieder in die Fahrstraße mündet.

Vor dem Weiler Waid die Fahrstraße wieder verlassen.

Links abzweigen auf einen schmalen Wiesenweg, der nach ca. 100 m in einen idyllischen Waldweg mündet.

Dieser schattige Weg führt vorbei Richtung Sternknöckel. Eine imposante Felsformation wird auf einem schmalen Weg zum Gipfel passiert. Vom Felsgrat aus hat man einen prächtigen Blick auf das Arbermassiv.

Nach der Überschreitung des Felsgrats erfogt der Abstieg noch ein kurzes Stück entlang der Markierung 6 rot. Dann links abzweigen und in südlicher Richtung der

Markierung 1 blau bis zur malerisch gelegenen Wolfgangskapelle folgen.

Die Wolfgangskapelle ist eine Nachbildung, der Klause des hl. Wolfgang am Falkenstein am Wolfgangssee.

Bis Böbrach bleibt die blaue 1 Wegweisend.

Für den Rückweg nach Bodenmais weist die blaue 4a (bequemer befestigter Abschnitt) den Weg.

Fazit: Die mittelschwere Tour bergauf und bergab ist abwechslungsreich und eher ruhig abseits der viel begangenen Touren!

 

Markierung:      Ausgeschildert 

Anforderung:    Anstrengend

Strecke:               14,1 km

Dauer:                  4,5 Std.

Höhenmeter       545 Hm

Mögliche Einkehr: In Böbrach


Panorama-Höhenweg ab Aktivzentrum Bodenmais am Bretterschachten

 

Der Markierung 3a grün, vom Bretterschachten aus folgen. Der erste Kilometer ist stetig ansteigend bis zum Hochplateau Hochzell. An dessen Rande wandert man weiter, bis zum Wegkreuzung an der Auerhahnstraße.

Hier links abzweigen.

Auf der Auerhahnstraße, weiter bis zum Arberhüttenschachten.

Hier die Forststraße verlassen und rechts auf dem Wanderweg, den Großen Arber im Blick, weiterwandern (Arberwies).

Nach etwas mehr als einem Kilometer ist das Schutzhaus

Kl. Arber (Chamer Hütte) erreicht. Bei gutem Wetter lädt die Sonnenterrasse, von der man eine herrliche Blick zum Felsmassiv des Gr. Arbers hat, zum rasten ein.

Für den Rückweg bequem auf der Markierung 3 grün vorbei am Buchhüttenschachten und entlang der Arberhochstraße abwärts zurück nach Bodenmais. Oder den steilen und steinigen Abstieg Markierung 2a grün vorbei an den beeindruckenden Rißlochwasserfällen durch die Rißlochschlucht .

Fazit: leicht zu begehende Tour mit viel Aussicht und beliebter Einkehr!

 

Markierung:      Ausgeschildert 

Anforderung:    Mittel

Strecke:               13,6 km

Dauer:                  4 Std.

Höhenmeter       231 Hm

Mögliche Einkehr: Chamer Hütte